Media Monday #136

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In der 136. Ausgabe seiner wöchentlichen Blog-Umfrage Media Monday widmet sich „Medien-Journalist“ Wulf ausgiebig dem kürzlich verschiedenen Schauspieler Philip Seymour Hoffman. Doch das Leben und die Film-Blogosphäre gehen weiter.

Mal ehrlich: ich kann nicht verstehen, warum man den Media Monday ausgerechnet diese Woche einem in den letzten Tagen verstorbenen Schauspieler widmen muss? Die Konsequenz, die sich daraus ergibt, wäre folgende: aufgrund des Dahinscheidens eines bekannten Schauspielers, Regisseurs oder anderen Filmschaffenden gibt es jede Woche zusätzlich einen „In Memoriam Media Monday“. Das Privatleben von Filmstars wird in den allgegenwärtigen Boulevard-Medien bereits weit mehr als zu viel und teilweise widerwärtige Weise ausgebeutet. Daher ist es nicht notwendig private Dinge, die nur die Angehörigen des Verstorbenen etwas angehen, hier öffentlich zur Diskussion zu stellen.

Als Betreiber und Autor von „mwj 2nd Blog“ habe ich mich deshalb dazu entschieden, nur ausgewählte Fragen der heutigen Ausgabe zu beantworten.

1. Philip Seymour Hoffman wird mir zuvorderst in seiner Rolle in The Big Lebowski in bester Erinnerung bleiben, weil ich nicht wirklich viele Filme mit ihm gesehen habe und diese Performance bei mir am stärksten haften geblieben ist.

4. Während die Todesursache noch längst nicht offiziell mitgeteilt worden ist, wird allerorten bereits heiter spekuliert und von einer Überdosis Drogen ausgegangen. Ob richtig oder nicht, tut so eine öffentliche Zurschaustellung, so ein Breittreten der mutmaßlichen Todesumstände einer Person des öffentlichen Lebens wirklich not? Wie ist eure Meinung?
Siehe Eingangstext.

6. Kommt nur mir das so vor, oder häufen sich in der letzten Zeit die tragischen Todesfälle? Oder liegt es vielleicht vielmehr an der wachsenden Verbreitung Sozialer Netze, dass man derartige Nachrichten ganz anders oder unmittelbarer wahrnimmt? Was meint ihr dazu?
Jeder Todesfall ist auf seine eigene Weise irgendwie tragisch. Die soziale Vernetzung und andere Besonderheiten des Internet haben dazu geführt, dass jede Meldung – egal wie wichtig oder unwichtig – aufgebauscht  und totdiskutiert oder -analysiert wird.

7. Meine zuletzt gesehener Film war Einfach zu haben und der war für einen High-School-Film recht gelungen und teilweise erfrischend, weil er die (a-)soziale Dynamik des Schüler-Daseins auf satirische und überspitzte Weise darstellte.

One Response to Media Monday #136

  1. Wortman sagt:

    So kann man es natürlich auch machen 😉
    Da die Überschrift schon speziell ist, habe ich mir das auch gleich geschenkt.

    Einfach zu haben… die Schlampe, die gar keine ist… ich fand den Film recht gut gemacht, weil er eben auch zeigt, was passieren kann, wenn man sich auf solch ein Image festlegen lässt.

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