Agents Of S.H.I.E.L.D. (Pilotfolge)

27. September 2013

Während weiter an Phase zwei des Kino-Universums der Comicschmiede Marvel gearbeitet wird, expandiert das sehr rentable Helden-Franchise nun auch auf den kleineren Bildschirm. Diese Woche startete in den USA die Serie Agents Of S.H.I.E.L.D. und Meister Hirn hat sich die Pilotfolge angesehen.

6-10Marvel’s Agents Of S.H.I.E.L.D.
Comic-Adaption/Actionserie USA 2013. 44 Minuten (Pilotfolge). Mit: Clark Gregg, Ming-Na Wen, Brett Dalton, Chloe Bennett, Iain De Caestecker, Elizabeth Henstridge, Cobie Smulders u.a. Idee & Drehbuch: Maurissa Tancharoen, Jed Whedon, Joss Whedon. Nach Comic-Charakteren von Stan Lee und Jack Kirby. Regie: Joss Whedon.

Agents Of SHIELD_Poster

Tote, Nerds und nette Gags

Nach dem Alien-Angriff auf New York in The Avengers ist die Organisation S.H.I.E.L.D. (Kurzform von Strategic Homeland Intervention, Enforcement and Logistics Division) in vorläufiger Alarmbereitschaft. Ein neues Team von Spezialisten unter Agent Phil Coulson soll Menschen mit besonderen Fähigkeiten aufspüren und somit mögliche Gefahren für die Bevölkerung minimieren. Neben der Pilotin/Waffenexpertin Melinda May gehören auch der Geheimagent Grant Ward sowie die beiden Wissenschaftler Leo Fitz und Jemma Simmons. Ihr erster Fall dreht sich um einen Mann, der scheinbar übermenschliche Kräfte besitzt und eine Frau aus einem brennenden Haus rettet. Überraschenderweise kommt den Agenten die Hackerin Skye in die Quere…

Fast täglich gibt es neue Meldungen, Gerüchte und „Enthüllungen“ zu den zahllosen kommenden Comic-Verfilmungen aus dem Hause Marvel, egal ob aus dem eigenständig produziertem Kinoversum oder nicht. In diesem Universum spielt auch die Serie Agents Of S.H.I.E.L.D., die am 24. September ihre Premiere feierte. Die Pilotepisode der vorerst auf dreizehn Folgen ausgelegten Produktion läuft nach dem gängigen Schema für US-Network-Serien ab: sie dauert kaum länger als 40 Minuten und macht aus dramaturgischer Sicht artig Platz für die vielen Werbepausen. Das limitiert die Story natürlich gewaltig. Wie so viele andere ist die Pilotfolge von Agents Of S.H.I.E.L.D. daher nicht wirklich besonders gelungen, führt jedoch die Charaktere (Stereotypen wie Kämpferin, Prügelknabe, Wissenschaftsnerds und EDV-Geek) und die Mission ordentlich ein. Hier und da ein paar Dialoge mit amüsanten Anspielungen sowie eine ähnliche Bedrohung wie in Iron Man 3, der diese Jahr die zweite Phase des Kinoversums einleitete. Warum Agent Coulson, der in Avengers von Loki getötet wurde, nun doch wieder unter den Lebenden weilt, erfährt man (noch) nicht.

Fazit: Man sollte nach einer Folge nicht zu schnell urteilen, aber der große Wurf ist Regisseur/Produzent Joss Whedon (Firefly) und seinen Co-Autoren (Bruder Jed und Schwägerin Marissa) mit dem Piloten von „Shield“ nicht gelungen. Neben wenigen Eigentümlichen bietet er US-TV nach gängigem Schema. Hoffentlich wird das noch etwas besser. 6 von 10 Punken.

Bild (c) Marvel/ABC.

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Media Monday #117

23. September 2013

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Nachdem die Bundestagswahl 2013 gelaufen ist, wendet sich die Welt wieder wichtigen Dingen zu, z.B. die neue Ausgabe des Media Monday, welche unter dem Motto steht: „Media Monday 117: Jedes Posting zählt!“

1. Ich habe ja zugegebenermaßen eine Schwäche für die Schauspielerin Summer Glau und das nicht einmal, weil sie so großartig schauspielern würde, sondern mehr weil sie in ihren oft gleichartigen Rollen in Firefly/Serenity sowie Terminator: TSCC als durchgeknallte Schönheit der anderen Art mich irgendwie interessiert.

2. Der größte Stolz in meiner (Film-)Sammlung ? Ich bin nicht eitel, was meine Filmsammlung betrifft.

3. Ständig werden Fortsetzungen gedreht, nur zu Herkules erobert Atlantis gab es keine und da hätte ich sie mir gewünscht, weil dieser Film der wohl beste unter einer ganzen Flut von eher schwachen Sandalenfilmen ist.

4. Der Roman Die Nebel von Avalon war leider sterbenslangweilig, denn was da auf über 1.000 Seiten inhaltlich passiert, hätte man locker in 300 Seiten unterbringen können.

5. Star Trek-Darsteller Jonathan Frakes alias Commander Riker hat mit Star Trek: Der Erste Kontakt und Star Trek: Der Aufstand ja zwei tolle Filme gemacht, sich aber mit der grottigen Kinofilm-Adaption der charmanten Puppentrick-Serie Thunderbirds ziemlich runtergewirtschaftet. Seitdem dreht er nur noch fürs Fernsehen.

6. Es wird wieder kühler und folglich ist man abends wieder öfter daheim, höchste Zeit also für eine Zweitsichtung von In The Mood For Love und 2046, vor allem weil ich kürzlich Days Of Being Wild gesehen habe.

7. Meine zuletzt gesehene Serienstaffel war die zweite Season von Bones und die bot ordentliche, aber keinesfalls überragende Procedural-Krimikost weil die Aufklärungsmethoden interessant und die Figuren angenehm schräg sind. 


Media Monday #116

16. September 2013

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Am heutigen 16. September 2013 geht der Media Monday in die 116. Runde. Die Zutaten: Hammer-Helden, Puppen, eisige Winde und Rentner.

1. In nur wenigen Wochen startet endlich Thor: The Dark Kingdom in den Kinos! Da freue ich mich ganz besonders drauf, weil ich trotz nicht zu hoher Erwartungen hoffe, dass der zweite Teil besser als der oberflächliche und bestenfalls mittelmäßige erste Film ist.

2. Von ________ bin ich – obwohl es objektiv betrachtet gar nicht gut war – lange Zeit nicht losgekommen, weil ________ .

3. Die liebste Serie meiner Kindheit, die ich gerne noch einmal schauen würde ist Thunderbirds, weil die Puppentrick-Animation sich besonders durch ihren Charme auszeichnet und für 2015 eine Neuauflage als 3D-Animation angekündigt ist.

4. Ich hatte mir fest vorgenommen, das Buch The Winds Of Winter zu lesen, doch es ist einfach noch nicht erschienen! So was!

5. Von dem Film Super hatte ich lange Zeit überhaupt nichts gehört, bis ich auf http://www.filmstarts.de eine Kritik dazu las und ich mir den Film auf DVD auslieh, um ihn bald anzusehen.

6. Das letzte Mal, als mir ein/e Freund/in euphorisch einen Film empfohlen hat, habe ich nicht reagiert.

7. Mein zuletzt gesehener Film war R. E. D. 2 und der war wie der erste Teil eine ordentliche Actionkomödie , weil die Kombination aus Starbesetzung, Beziehungskiste und schwarzem Humor recht ordentlich funktioniert, aber keinesfalls bahnbrechend ist.


Media Monday #115

9. September 2013

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Schon fünfzehn Ausgaben und damit über drei Monate ist es her, dass der Media Monday sein großes Jubiläum feierte. Heute mit dabei in der wöchentlichen Blog-Umfrage: Kochbücher, Enttäuschungen, Logiklöcher und mehr.

1. Kochbücher zu Serien oder Franchises allgemein interessieren mich als Lebensmittelallergiker so gar nicht

2. Die größte Enttäuschung der letzten Wochen war sicherlich Prime Suspect, die uninspirierte und ignorante Neuauflage von Heißer Verdacht.

3. Die dritte Staffel von Game Of Thrones wird für mich auf DVD ein absoluter Pflichtkauf.

4. Bei Alone In The Dark 2 hätte ich mir die Haare raufen können, denn die Logiklücken sind wie bei vielen qualitativ ähnlichen Filmen einfach zu auffallend.

5. Optik ist nicht alles, aber bei zuletzt bei Percy Jackson: Im Bann des Zyklopen habe ich zugunsten der wirklich gelungenen Effekte bei der Dramaturgie mehr als ein Auge zugedrückt.

6. Christopher Nolan liefert meines Erachtens (beinahe) immer überzeugende Drehbücher ab, weil er es auch in Zusammenarbeit mit seinen Co-Autoren (Bruder Jonathan Nolan und David S. Goyer) bisher immer verstanden hat, frischen Wind in die festgefahrene und einfallslose Drei-Akt-Struktur zu bringen. 

7. Das Blog MWJ 2nd Blog was noch nicht allzu viele von euch kennen dürften, kann ich nur empfehlen, weil es mein noch recht spärlich besuchtes Weblog ist. 🙂  


Media Monday #114

7. September 2013

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Diese Woche war ich doch glatt im Urlaub. Deshalb mutiert die 114. Ausgabe des Media Monday zum „Media Saturday“. Viel Spaß und ein schönes Wochenende!

1. Das Duo aus Regisseur Christopher Nolan und Darsteller Christian Bale finde ich äußerst gelungen, denn mit The Dark Knight und Prestige sind zwei von ihren vier gemeinsamen Projekten wirklich geniale Werke, die anderen beiden aber auch sehr gut.

2. Südstaaten-Krimis sind meist „schwarz-weiß“.

3. ________ lässt sich mit nichts vergleichen, weil ________.

4. Ich fände es wesentlich interessanter wenn in Interviews auch mal gefragt würde, welche Schwierigkeiten bei der Produktion eines Filmes/einer Serie überwunden wurden bzw. bei schlechten Filmen den/die Beteiligten ehrlich danach fragen, warum denn der Film so ist wie er ist…

5. Wong Kar-Wais Film In The Mood For Love eine beeindruckende Kameraführung, weil die beiden Kameramänner Christopher Doyle und Ping Bin Lee die üppige Ausstattung in eigentümlich-geniale Bilder kleiden und vor allem durch fast schon absurde Kamerapositionen (z.B. hinter Vorhängen) Perspektiven äußerst wirkungsvoll einsetzen.

6. Statt Rezensionen/Kritiken wäre es toll, wenn es auf Film-Blogs u. ä. viel mehr Specials gäbe wie etwa Hintergrundberichte über die Entstehung eines Films (Drehbuchentwicklung, Finanzierung, Dreharbeiten, Nachbearbeitung).

7. Mein zuletzt gelesenes Buch war die Graphic Novel Der Heckenritter (basierend auf der Westeros-Novelle von George R. R. Martin) und das war optisch und inhaltlich gelungen, da vor allem der Zeichenstil nicht so plump wie bei der Comic-Auswertung von A Game Of Thrones ist.


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