The Hour (Kurzkritik)

28. März 2013

Vom 7. bis 21 . März 2013 zeigte der Kultursender Arte die erste Staffel der britischen Serie The Hour, welche sich um ein Nachrichtenmagazin bei der BBC im Jahr 1956 dreht.

The Hour_TrioDie junge Journalistin Isabel „Bel“ Rowley (Romola Garai) sowie ihr bester Freund und Kollege Freddie Lyon (Ben Whishaw) werden für „The Hour“, das neue Nachrichtenmagazin der BBC, engagiert. Während Freddie als findiger Rechercheur eher hinter der Kamera agiert, übernimmt Bel die Leitung der Sendung, die der gut aussehende und privilegierte Hector Madden (Dominic West) moderiert. Als die Suezkrise in Ägypten ausbricht, die Russen in Ungarn einmarschieren und sich zwei mysteriöse Todesfälle ereignen, scheint genügend Stoff für die nächsten Sendungen gesichert. Doch Programmchef Clarence Fendley (Anton Lesser) und das Team von „The Hour“ bekommen immer wieder Druck von „oben“, meist in Gestalt von Angus McCain (Julian Rhind-Tutt), dem Pressesprecher des Premierministers, die Berichterstattung regierungskonform zu halten.

The Hour präsentiert sich in seiner ersten von zwei produzierten Staffeln schauspielerisch stark, vor allem von Romola Garai (Abbitte) als Bel und Ben Whishaw (Das Parfum) als Freddie, sowie spannend und wirkungsvoll inszeniert. Das Problem an der Serie ist deren Unentschlossenheit. Autorin Abi Morgan (Die Eiserne Lady) entwarf eine bisweilen undurchsichtige Mischung aus Gesellschaftsstudie wie Mad Men, Journalismus-Drama wie The Newsroom und Verschwörungsthriller. Diverse Handlungsstränge werden begonnen, aber nicht zu einem logischen Ende geführt, was zur Folge hat, dass man als Zuschauer am Ende nicht unbedingt viel schlauer ist. Um der Themenvielfalt gerecht zu werden, wären mehr als sechs Folgen nötig gewesen. Unterhaltsam ist das Ganze trotzdem. Hoffentlich strahlt Arte auch die zweite und letzte Season aus.

7-10The Hour
Drama-Serie UK 2011. 6 Folgen (Staffel 1). Gesamtlänge: ca. 360 Minuten. Mit: Romola Garai, Dominic West, Ben Whishaw, Anna Chancellor, Anton Lesser, Julian Rhind-Tutt u.v.a. Idee und Drehbuch: Abi Morgan.

Bild (c) BBC/Arte.


Media Monday #91

25. März 2013

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Eine beruhigende Konstante in diesen vor allem wettermäßig unruhigen Zeiten bietet der allwöchentliche Media Monday. Heute gibt es Ausgabe 91.

1. Hugh Jackman gefiel mir am besten in The Fountain.

2. Ridley Scott hat mit Blade Runner seine beste Regiearbeit abgelegt, weil dieser Film zu den prägenden cineastischen Zukunftsvisionen gehört.

3. Natalie Portman gefiel mir am besten in ??? In Black Swan bot sie ihre beste Schauspielleistung, aber dass sie einem in dieser Tour de Force „gefällt“, muss nicht unbedingt so sein.

4. Robin Hood – Helden in Strumpfhosen hat den epischsten Zweikampf zu bieten, wenn Robin von Locksley und Little John auf der Brücke auf einander treffen. 🙂

5. Der Plot eines guten Films sollte vor allem stimmig sein. Nur leider wird bei vielen Filmen auf einen guten, geschweige denn einen stimmigen, Plot kaum noch Wert gelegt.

6. William Shatner wird mir immer in seiner Serienrolle (und Filmrolle) als Captain/Admiral James T. Kirk in Erinnerung bleiben, weil er mit keiner anderen so erfolgreich war.

7. Meine zuletzt gesehenen Filme sind die drei Teile der originalen Star Wars-Trilogie und obwohl ich sie für gelungen halte nutzt sich das Ganze je öfter ich die Filme sehen immer mehr ab. 


Media Monday #90

19. März 2013

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Potz Blitz! Im Gegensatz zu meiner Oma ist der Media Monday schon 90. Vor lauter Feiern hab ich vergessen rechtzeitig mitzumachen!

1. Christian Bale gefiel mir am besten in The Dark Knight.

2. David Fincher hat mit — seine beste Regiearbeit abgelegt. Ich habe nicht viele seiner Filme gesehen und kann daher kein adäquates Urteil fällen.

3. Scarlett Johansson gefiel mir am besten in Prestige.

4. Der irische Film Once transportiert auf sympathische Weise irisches Lebensgefühl.

5. Vom deutschen Film würde ich mir in den nächsten Jahren wünschen, dass er nicht weiter nur aus redundanten Liebeskomödien, Betroffenheits- und Geschichtsdramen besteht, sondern sich für andere Genres öffnet.

6. Autoverfolgungsjagden können gut gemacht und sinnvoll, aber auch teilweise abgedroschen sein.

7. Mein zuletzt gesehener Film ist Mel Brooks’ Spaceballs und der war auch deswegen eine herrlich komische und treffende Star Wars-Parodie, weil er den mit den Prequel-Episoden noch auf die Spitze getriebenen Merchandising-Wahn vorwegnimmt und veralbert.


Media Monday #89

11. März 2013

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Montag ist Medienjournal-Umfrage-Tag. Mal sehen, ob es auch bald Merchandising zum Media Monday gibt. 😉 

1. Jude Law gefiel mir am besten in Gattaca.

2. Steven Soderbergh hat mit — seine beste Regiearbeit abgelegt. Keine Ahnung. Habe nur einen seiner Filme gesehen.

3. Cate Blanchett gefiel mir am besten in Der Herr der Ringe: Die Gefährten als Galadriel.

4. Wenn euch ein Film/eine Serie ausnehmend gut gefällt, freut ihr euch dann über ergänzendes Merchandise oder interessiert euch das nicht? Also ich halte grundsätzlich vom ganzen Mechandising-Wahn wenig bis gar nichts, kaufe mir aber ab und zu Artikel zu einem Film oder einer Serie (z.B. Soundtracks).

5. Der gelungenste Episodenfilm ist meiner Meinung nach Memento

6. George Lucas sollte meiner Meinung nach langsam wirklich mal in Rente gehen, denn er hat schon mehr als genug Trillionen mit Star Wars und seinen Auswüchsen gescheffelt. Die Fortsetzung mit Episode 7 bis 9 halte ich auch für völlig unnötig.

7. Auf ________ habe ich in der letzten Woche einen tollen Artikel zu ________ gelesen Siehe meine Antwort von letzter Woche zu Frage 7.



Media Monday #88

4. März 2013

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Der März ist gekommen. Und der Media Monday geht schon schwer auf die neunzig zu.

1. Bill Murray gefiel mir am besten in Und täglich grüßt das Murmeltier.

2. Martin Scorsese hat mit seine beste Regiearbeit abgelegt. Das kann ich nicht sagen, weil ich von seinen Klassikern keinen gesehen habe, sondern nur ein paar der neueren Werke.

3. Kate Beckinsale gefiel mir am besten in Viel Lärm um Nichts.

4. Die diesjährigen Oscar-Verleihungen wurden von Chris Pine, Zoe Saldana (technische Oscars) sowie Seth MacFarlane (Oscar-Gala) moderiert.

5. Den Hype um viele (vor allem preisgekrönte) Mainstreamfilme kann ich überhaupt nicht nachvollziehen, weil sie oft wenig originell, unnötig amerikanisiert und was Schauspieler sowie andere Bereiche angeht oft massiv überschätzt sind. Nicht selten sind sie auch nervig. Massiv überschätzte Filme, die mir spontan einfallen: Spiderman-Trilogie von Sam Raimi, Chicago, Gladiator, Captain America, Marie Antoinette, Krieg der Welten, Avatar usw.

6. Demnächst möchte ich viele Filme, einige Serien sehen/ einige Bücher lesen, weil? Warum nicht?!

7. Auf ________ habe ich in der letzten Woche einen tollen Artikel zu ________ gelesen, der ________ . Ich bin dafür in Frage 7 wieder den letzten gesehenen Film o.ä. zu thematisieren und nicht, ob man irgendwo irgendwas gelesen hat. 🙂


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