Der Hobbit: Eine unerwartete Reise (Zweitsichtung)

Einer meiner Kritikpunkte an Der Hobbit: Eine unerwartete Reise, dem ersten Teil der dreiteiligen Verfilmung von Tolkiens Roman, war die gewöhnungsbedürftige Optik der neuen, höheren Bildrate. Jetzt habe ich den Film ein zweites Mal gesehen, diesmal mit den klassischen 24 Bildern pro Sekunde und in 2D.

Durch die neuartige so genannte „High Frame Rate“, die mit 48 pro Sekunde doppelt so viele Bilder wie bisher liefert, wirkte Eine unerwartete Reise, der erste Teil von Peter Jacksons auf drei Filme ausgewalzter „Hobbit“-Verfilmung, optisch wie eine Telenovela oder die Spielszenen einer geschichtlichen Dokumentation. Der Über-Realismus dieser unglaublichen scharfen Bilder nahm dem Machwerk leider ziemlich die Magie.

In der herkömmlichen Fassung (24 fps) tritt dieses Problem nicht mehr auf und Teil 1 der „Hobbit“-Trilogie und die „Herr der Ringe“-Filme wirken jetzt optisch wie aus einem Guss. Man braucht also für hochwertiges Fantasy-Kino keinen technischen Schnickschnack, der noch nicht ausgereift ist.

Zur Problematik der Überlänge und dramaturgischen Holprigkeit würde ich sagen, dass der Film im Grunde nach dem Verlassen Morias und dem anschließenden Gespräch hätte enden können, d.h. ungefähr 20 Minuten früher. Das „Bäume, Warge, Orks und Feuer“-Finale mag zwar zum großen Teil werkgetreu sein, doch hat es den Film im Grunde nur in die Länge gezogen.

Dennoch freue ich mich auf die beiden weiteren Filme und hoffe, dass Teil 1 mit 169 Minuten (in der Kinofassung) der längste bleibt.

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