Media Monday #74

26. November 2012

Der heutige Media Monday Nr. 74 steht ganz im Zeichen der 1. Allgemeinen Altpapiersammlung. Dann wollen wir den „Kram“ mal erledigen. 😉

  1. Von dem Schauspieler — sollte man in der Blogosphäre mehr zu lesen bekommen weil, Es gibt sicher einige, aber mir fällt gerade keiner ein.
  2. Von der/dem Regisseur/in —sollte man in der Blogosphäre mehr zu lesen bekommen weil, siehe 1. .
  3. Von der Schauspielerin — sollte man in der Blogosphäre mehr zu lesen bekommen weil, siehe 1.
  4. Welcher von dir verfasste Artikel wurde schmählichst vernachlässigt, obwohl du eine Menge Herzblut in ihn gesteckt hast? Eigentlich wird mein ganzes Blog vernachlässigt, obwohl ich in den letzten Wochen und Monaten (auch durch den Media Monday) regelmäßig Beiträge verfasse, nachdem ich früher ein seltener Gelegenheitsblogger war. Also besucht fleißig mein Blog ! 😉
  5. Auf welchen Artikel auf deinem Blog bist du – unabhängig von der Resonanz – ganz besonders stolz? Aus meinem Blog bietet sich da kein Artikel besonders an, dafür aber schon eher eine meiner Kritiken auf meiner Hauptwebsite, z.B. die Rezensionen zu den Staffeln eins und zwei von Rom.
  6. Und für welchen Artikel schämst du dich so sehr, dass du ihn am liebsten komplett löschen würdest? (Hier ist natürlich Mut zur Selbstgeißelung gefragt) Vielleicht für den Eröffnungspost mit einer etwas abgedroschenen Floskel.
  7. Mein zuletzt gelesener Artikel war auf dem Blog moviescape.wordpress.com und war eine Rezension zur ersten Staffel von Boardwalk Empire.
Advertisements

Abgezockt (Kurzkritik)

20. November 2012

Es gibt Filme, die hätte man sich kaum angesehen, wäre man nicht zufällig über sie gestolpert. Zu diesen Streifen gehört die kleine Möchtegern-Heist-Klamotte Abgezockt.

Drei frustrierte Bankangestellte wollen unabhängig voneinander ihre eigene Filiale ausrauben. Sheila plant, den Geldautomaten auszuräumen, um sich Startkapital für einen Neuanfang zu besorgen. Stuart möchte sich 250.000 aus dem Safe leihen, um dann in Las Vegas alles auf Schwarz zu setzen. Und Jason will dem fiesen Millionär Charles Merchant Schwarzgeld aus dessen Schließfach stehlen, um sich zu rächen.

Gavin Grazer, Bruder des Hollywood-Produzenten Brian Grazer (u.a. Frost/Nixon), lieferte mit seiner dritten Regie-Arbeit einen Film ab, dem man so im Sonntagnachmittagsprogramm von Pro Sieben oder RTL II zufällig anschauen würde, um dann dabei einzuschlafen oder nach einmaligem Sehen doch wieder zu vergessen. Abgezockt hat eine interessant klingende und potenzialträchtige Ausgangssituation, doch die Story wird lieblos runtergekurbelt und mit nebensächlichen Szenen Zeit verschwendet. Der Film ist keineswegs schlecht, nur sehr bieder und recht unlustig. Da helfen auch keine prominenten Darsteller wie die Ex-Teenie-Stars Alicia Silverstone und Rachel Leigh Cook oder Alt-Monty-Python John Cleese. Aber es lohnt sich zum Schluss des Films wieder aufzuwachen.

Abgezockt! (Scorched)
Komödie, USA 2002. FSK 12. 91 Minuten. Mit: Alicia Silverstone, Woody Harrelson, Paul Constanzo, John Cleese, Rachel Leigh Cook u.a. Regie: Gavin Grazer.

Bild © Universum Film.


Media Monday #73

19. November 2012

Mit das schönste am Montag ist der Media Monday mit seinen wöchentlichen Fragen. Los geht’s mit Runde 73!

  1. Leonardo di Caprio gefiel mir am besten in Inception.
  2. John Woo hat mit seine beste Regiearbeit abgelegt. Habe nur wenige Filme von John Woo gesehen.
  3. Maria Bello gefiel mir am besten in Thank You For Smoking.
  4. Der Film Thunderbirds (2004) ist eines dieser Werke, wo man alles hätte besser machen können, denn anstatt der charmanten und nostalgischen Puppentrickserie ein filmisches Denkmal zu setzen, hat Regisseur Jonathan Frakes mit der Filmadaption nur dämliches Kinderkino mit allen möglichen Klischees abgeliefert.
  5. Filme, die sich selbst zu ernst nehmen wirken oft nervig und/oder unfreiwillig komisch.
  6. Bezogen auf Hobbies/Interessen: Wofür – neben Filmen etc. – könnt ihr euch begeistern? Für Bücher und Musik fernab des Mainstream
  7. Mein zuletzt gelesenes Buch ist immer noch Der Wolkenatlas von David Mitchell und den habe ich noch nicht fertig gelesen.

Unknown Identity (Kurzkritik)

17. November 2012

Auf der Berlinale 2011 lief der prominent besetzte und rasante Thriller Unknown Identity außer Konkurrenz. Leider offeriert der Berlin-Actioner dem Zuschauer wenig Neues.

Dr. Martin Harris (Liam Neeson) trifft mit seiner hübschen Ehefrau Liz (January Jones) in Berlin ein, um an einer internationalen Biotechnologie-Konferenz teilzunehmen. Doch bevor er im Hotel einchecken kann, erleidet Harris einen schweren Unfall und stürzt im Taxi in die Spree. Taxifahrerin Gina (Diane Kruger) gelingt es, ihn zu retten. Als Harris aus dem Koma erwacht, kann er sich nicht mehr an alles erinnern. Schlimmer noch: selbst Liz erkennt ihn nicht mehr und seinen Platz hat ein mysteriöser anderer Mann (Aidan Quinn) eingenommen. Auf verzweifelter Suche nach der Wahrheit hetzt Martin Harris durch die deutsche Hauptstadt.

Mit Liam Neeson, dem neuen Top-Star des Euro-Actionkinos, in der Titelrolle, liefert der spanische Regisseur Jaume Collet-Serra (House Of Wax) einen aus allerlei Filmfonds-Töpfen und von diversen Produktionsfirmen finanzierten Berlin-Thriller ab, der inhaltlich und formal irgendwo zwischen The Bourne Identity, Mission: Impossible und Total Recall pendelt. Unknown Identity bietet rasante Verfolgungsjagden, kernige Prügeleien und natürlich das obligatorische Kamera-Gewackel. In Kombination mit der nur teilweise originellen Story und der prominenten Besetzung (inklusive einiger deutschsprachiger Akteure) ergibt das solide, wenn auch austauschbare Thriller-Unterhaltung.

Unknown Identity (Unknown)
Thriller, Deutschland/Frankreich/UK 2011. FSK 16. 109 Minuten. Mit: Liam Neeson, Diane Kruger, January Jones, Aidan Quinn, Bruno Ganz u.a. Regie: Jaume Collet-Serra. Nach dem Roman von Didier van Cauwelaert.

Bild © Studiocanal.


Media Monday #72

12. November 2012

Bei der 72. Ausgabe des Media Monday vom Medien Journal habe ich die erste Frage gesponsert und natürlich hiermit wieder mitgemacht.

  1. Ciarán Hinds gefiel mir am besten in der genialen Historienserie Rom.
  2. John Ford hat mit seine beste Regiearbeit abgelegt. Leider kenne ich keinen seiner Filme.
  3. Keri Russell gefiel mir am besten in Mission: Impossible III.
  4. Ein Film, den jeder meiner Meinung nach einmal gesehen haben sollte ist für mich 2001 – Odyssee im Weltraum, weil er durch seine Einzigartigkeit zu den großen Werken der Filmgeschichte gehört.
  5. Ein Buch, das jeder meiner Meinung nach einmal gelesen haben sollte ist für mich 1984 von George Orwell, weil es einerseits eine der Stil prägensten Dystopien erschuf und andererseits die heutige Innen- und Sicherheitspolitik weniger davon entfernt ist, als wir meinen.
  6. —— jeder meiner Meinung nach einmal —- haben sollte ist für mich —— Die Frage ist mir zu allgemein. .
  7. Mein zuletzt gesehener Film ist Die Chroniken von Narnia: Prinz Kaspian von Narnia und der war nicht mehr so gut, wie ich ihn 2008 im Kino erlebt habe.

Alice im Wunderland (1999) – (Kurzkritik)

9. November 2012

Neben der bekannten Disney-Version von 1951 und dem jüngsten Kinofilm von Tim Burton (2010) wurde der literarische Klassiker Alice im Wunderland auch 1999 als Fernsehproduktion verfilmt.

Das Mädchen Alice soll auf einem Fest ihrer Eltern vor den illustren Gästen ein Lied vortragen. Alice fühlt sich dem Druck nicht gewachsen. Einem plötzlich auftauchenden weißen Kaninchen folgt sie zu dessen Bau. Dort fällt Alice durch ein Loch im Boden in das merkwürdige Wunderland, wo sie wundersame Abenteuer mit verrückten Figuren aller Arten erlebt.  

Lewis Carrolls Kinderbuchklassiker wurde schon sehr oft verfilmt, da durfte die Fernsehfilm-Schmiede Hallmark Entertainment, bekannt für Miniserien wie Merlin oder Die Abenteuer des Odysseus, natürlich auch nicht fehlen. Unter der Regie von Nick Willing (Jason und der Kampf um das Goldene Vlies) wurde aus dem Stoff allerdings kein dreistündiger Zweiteiler, sondern ein gut 120 Minuten langer TV-Spielfilm.

Trotz eines Budgets von 21 Millionen Dollar und einem illustren Starensemble in größeren und kleineren Nebenparts (z.B. Ben Kingsley, Peter Ustinov, Robbie Coltrane oder Christopher Lloyd)  wirkt der TV-Film insgesamt zu bemüht. Das liegt daran, dass es der Adaption von Peter Barnes nicht gelingt, aus der Vorlage, einen dramaturgisch sinnvollen Film zu machen. Und so hangelt sich die Geschichte von einem zum nächsten Ereignis, um diese dann brav abzuarbeiten. Als wirrer Traum mag das funktionieren, als Film kaum. Dank der liebenswerten Figuren und der gelungenen Tricktechnik ist Alice im Wunderland (1999) dennoch streckenweise sehenswert.

Alice im Wunderland (Alice in Wonderland)
TV-Fantasy, UK/USA 1999. FSK 6. 128 Minuten. Mit: Tina Majorino, Whoopi Goldberg, Miranda Richardson, Martin Short u.v.a. Regie: Nick Willing. Drehbuch: Peter Barnes. Nach dem Roman von Lews Carroll.

Bild © Warner Vision.


Media Monday #71

5. November 2012

Mit das beste am Montagmorgen ist die wöchentliche Beantwortung der Fragen des Medien Journals. Auf geht’s!

1. Karl Urban gefiel mir am besten in Star Trek (2009) als „Pille“. In seiner Rolle als Éomer bei Herr der Ringe hatte er leider viel zu wenig zu tun.

2. Tobe Hooper hat mit seine beste Regiearbeit abgelegt. Bin nicht für Horror zuständig.

3. Mary Stuart Masterson gefiel mir am besten in Grüne Tomaten.

4. Egal ob Film oder Buch, darf es gerne etwas übersinnlich werden oder habt ihr die Geschichte doch lieber in der harten Realität verhaftet? Grundsätzlich schätze ich beides. Hauptsache es ist gut gemacht. Wobei das Übersinnliche natürlich seinen Reiz hat.

5. Historienfilme gibt es ja wie Sand am Meer: Welches Setting, welche Epoche ist euch die liebste? Oder mögt ihr gar grundsätzlich überhaupt keine historischen Filme? Ich sehe gerne historische Filme, außer die Story ist an den Haaren herbeigezogen und/oder die Kostüme sehen nach Karneval oder Mittelalterfest aus. Und ein gewisses Maß an historischer Akkuratesse ist auch notwendig.

6. Vielen Filmen wird oft mangelnder Tiefgang vorgeworfen. Doch woran erkennt man eigentlich Tiefgang in Filmen? Poetische Bildsprache, endlose Dialoge, innere Monologe, detailliert gezeichnete Figuren etc pp.?!? Endlose Dialoge können auch sehr nervig sein (Twilight!), aber Punkte wie poetische Bildsprache, innere Monologe, detailliert ausgearbeitete Charaktere und eine stimmige, authentische Geschichte machen einen Film mit Tiefgang aus.

7. Mein zuletzt gesehener Film ist James Bond: Skyfall und der war neben Casino Royale der beste Bond seit Lizenz zum Töten (1989), weil Regisseur Sam Mendes hier herausragende Darsteller, ein intelligentes und stimmiges Skript mit tiefgründigen Charakteren sowie visuelle Souveränität vereint.


passion of arts

Kunst, Photographie, Grafikdesign, Literatur, Filmkritiken, Lifestyle

Leuchttürme und Schattenplätze

Das Medienmädchenblog

Filmexe - Blog über Filme und Serien

Filme und Serien werden bei uns besprochen, in Form von Kritiken und auch einem Podcast. Jede Woche gibt es zwei Filmkritiken zu Filmen die gerade im Kino laufen oder auch schon länger draußen sind, der Filmpodcast heißt Filmexe Podcast.

Miss Booleana

says "Hello World!"

Cinematographic Tides

Filmische Gezeiten / Filmbesprechungen nach Wetter- und Stimmungslage / Klönschnack inbegriffen

What's Best in Life?

Ein Popkultur-Buchclub für Nerds

serialposting

Serien, Filme und TV

Hurzfilm

Ist das Filmkunst oder kann das weg?

Marcel Michaelsen

Selbsternannter Schriftsteller

Trivial

Friedl Von Grimm - fast eklig polygam

Xeledons Spiegel

"Aber was ist hinter dem Spiegel?" - "Nichts. Und alles."

flightattendantlovesmovies

Die Flugbegleiterin, die gerne gute Filme und Serien guckt und darüber schreibt.

Couchkartoffelchips

Macht jetzt bloß keinen Stress...

Motion Picture Maniacs

Filmblog - Reviews & Filmzitate!

24 Yards per Second

Filme. Football. Und so.

neuesvomschreibtisch

You're gonna be fine.

pieces of emotions

Bücherwurm, Serienfreak & hoffnungsvoller Schreiberling

ergothek

Der Blog mit dem DeLorean

Filmschrott

Schlechte Filme von Mainstream bis Trash. Die Lücke ist kleiner als man denkt.

The Televisioner

Ein subjektives Blog über Serien, Filme und anderen Popkultur-Kram

Singende Lehrerin

Tagebuch einer singenden, film- und serienverrückten Lehrerin

Xanders Blog

Ein Blog über Filme, Fernsehen, Games, Bücher, Comics und sowas.

Wortman

Willkommen in den WortWelteN

moviescape.blog

Texte über Filme, Serien, Popkultur, Laufen und das Vatersein.