Boardwalk Empire (Pilotfolge)

26. September 2012

Die Sopranos, Rom, In Treatment oder Game Of Thrones. Das sind nur einige der vom amerikanischen Bezahlsender HBO produzierten, hochwertigen TV-Serien. Seit zwei Jahren gibt es da auch noch Boardwalk Empire, das im Atlantic City zur Zeit der Prohibition spielt.

 

Boardwalk Empire
Krimi/Drama-Serie USA 2010. FSK: Freigegeben ab 16 Jahren. 69 Minuten (PAL-DVD).
Mit: Steve Buscemi, Michael Pitt, Kelly Macdonald, Michael Shannon, Shea Whigham, Aleksa Palladino, Michael Stuhlbarg, Stephen Graham, Vincent Piazza, Paz de la Huerta u.v.a. Idee & Drehbuch: Terence Winter. Regie: Martin Scorsese.

Atlantic City, 1920. Die soeben in Kraft getretenen Prohibitionsgesetze will sich der Schatzmeister Enoch „Nucky“ Thompson (Steve Buscemi) mit regem Alkoholschmuggel zu Nutze machen und dabei ordentlich abkassieren. Mit seinem Bruder Eli (Shea Whigham), dem hiesigen Sheriff, macht Nucky einen Deal mit dem „jüdischen Mafioso“ Arnold Rothstein (Michael Stuhlbarg). Nuckys Chauffeur und Assistent James „Jimmy“ Darmody (Michael Pitt), erst seit einigen Monaten vom Militärdienst zurückgekehrt, fühlt sich übergangen und nimmt seine „Karriere“ in die eigenen Hände. Die schwangere Irin Margaret Schroeder (Kelly Macdonald) bietet Nucky um Hilfe für ihre Familie…

Boardwalk Empire ist wider Erwarten nicht der neue Gangster-Kinofilm von Oscar-Preisträger Martin Scorsese (u.a.Taxi Driver, Casino, Gangs Of New York, Departed), sondern eine Drama-Serie über die Folgen der Prohibition am Beispiel der Vorgänge in der Stadt Atlantic City im US-Bundesstaat New Jersey in den 1920ern. Auf Basis des Sachbuches „Boardwalk Empire: The Birth, High Times, and Corruption of Atlantic City“ von Nelson Johnson kreierte Drehbuchautor Terence Winter (Die Sopranos) die Serie, deren Pilotfolge die im TV-Bereich äußerst hohe Summe von 18 Millionen Dollar kostete und die niemand geringeres als Scorsese selbst inszenierte. Das meiste Geld verschlang die authentisch konstruierte Strandpromenade (englisch „boardwalk“). Insgesamt kosteten die zwölf Folgen der ersten Staffel 72 Millionen. Doch auch abseits dieser astronomischen Summen bietet der Pilot mehr „production values“ als so manch kostspieliger Blockbuster.

Trotz aller produktionstechnischen Qualitäten und der starken Besetzung mit der die Serie aufwartet – u.a. Steve Buscemi (Fargo) als Nucky, Michael Pitt (Die Träumer) und Kelly Macdonald (No Country For Old Men, Gosford Park) – hat mich die erste Folge nicht wirklich sehr mitgerissen. Zumindest nicht so, dass ich jetzt unbedingt die weiteren Folgen anschauen möchte. Zugegeben, für die komplexen Handlungsstränge um das recht zahlreiche Figurenensemble wird hier freilich erst der Grundstein gelegt und zweifelsohne ist die Pilot-Episode auch sehr gut geschrieben. Aber im Endeffekt ist alles etwas zu schwer durchdringbar und sperrig. Und möglicherweise waren meine Erwartungen durch die Lobeshymnen überall etwas zu hoch.

Fazit: Hochwertig und aufwändig produziert, stark besetzt, aber inhaltlich sperrig und schwer. 7 von 10 Punkten.

Bild © HBO.


Media Monday #65

24. September 2012

Der Media Monday vom Medien Journal Blog kommt heute mit seiner 65. Ausgabe und ist dennoch weit weg von der Rente. Zur Feier des Tages werden heute die Fragen im Doppelpack mit Todd beantwortet.

  1. Tim Allen gefiel mir am besten in Galaxy Quest (mwj) / dito! (Todd).
  2. Kevin MacDonald hat mit — seine beste Regiearbeit abgelegt. Wir kennen zwar beide mindestens einen Film von ihm, können aber kein ausgewogenes Urteil fällen.
  3. Julie Christie gefiel mir am besten in Hamlet (1996, Regie/Drehbuch/Hauptrolle; Kenneth Branagh) / New York, I Love You.
  4. Das filmische Sommerloch neigt sich dem Ende und auch im Kino naht der Herbst. Auf welche Filme – vielleicht abgesehen von dem für viele obligatorischen Hobbit – freut ihr euch in diesem Jahr noch besonders? Relativ einfach. Wir freuen uns beide auf Skyfall, den Bond-Film im 007-Jubiläumsjahr.
  5. Angenommen ihr müsstet ein Sachbuch zu einem medialen Thema schreiben, für welches würdet ihr euch entscheiden? mwj: „Griechische Sagen in Film und Fernsehen – eine kritische Betrachtung“ ; Todd: „Tolkiens Herr der Ringe als hochwertige TV-Serie von HBO?“
  6. Wenn eine eingestellte Serie in einem anderen Medium, beispielsweise als Kinofilm oder auch Comic-Reihe fortgeführt wird, wie findet ihr das a) grundsätzlich und b) im konkreten Fall von… ? mwj: Grundsätzlich ist das ein mögliches Mittel der Abrundung/Vollendung und im konkreten Fall von Serenity als Kinofilm zur Serie Firefly auch recht gelungen, wenn auch nicht ganz so wie ich es mir gewünscht hätte; Todd: Wann kommt endlich die Fortsetzung von Pushing Daisies in Comicform?! Von mir aus auch als Miniserie bei starz!
  7. Mein zuletzt gesehener Film ist Alice im Wunderland (TV, 1999) / Boardwalk Empire (Pilotfolge) und der war unterhaltsam, aber zu skurril und sprunghaft / Hochwertig produziert, toll besetzt, aber sehr sperrig.

Media Monday #64

17. September 2012

Montag ist Media Monday-Tag, präsentiert vom Medien Journal Blog. Ausgabe Nr. 64 ist für mich Nummer neun. Los geht’s!

  1. Woody Harrelson gefiel mir am besten in No Country for Old Men.
  2. Paul Verhoeven hat mit — seine beste Regiearbeit abgelegt. Welcher der beiden ist denn gemeint?
  3. Franka Potente gefiel mir am besten in Lola rennt .
  4. Ja ja, als wir noch jung waren. Was war – soweit ihr euch erinnert – euer liebstes Kinderbuch? Schwere Frage. Ich schwanke noch zwischen Eine Woche voller Samstage und den Geheimnis um…-Büchern.
  5. Darf es auch mal Style over Substance sein oder funktioniert für euch ein Film nur mit ausgereifter und schlüssiger Handlung? Es darf gern mal „Style over substance“ sein, aber dennoch sollte einigermaßen Substanz vorhanden sein, damit das Ganze funktioniert.
  6. Das dänische Kino hat viele interessante Filme zu bieten, von denen ich leider bisher nur wenige gesehen habe.
  7. Mein zuletzt gelesenes Buch ist Der Wolkenatlas von David Mitchell und das war habe ich gerade erst angefangen zu lesen.

Media Monday #63

10. September 2012

Der Urlaub ist leider vorbei und die neue Arbeitswoche beginnt u.a. mit dem Media Monday vom Medien Journal Blog.

  1. Bruce Campbell gefiel mir am besten in Spider-Man 2.
  2. David Yates hat mit State Of Play – Mord auf Seite Eins seine beste Regiearbeit abgelegt, weil es sich um eine ohne Effekthascherei inszenierte, aber dennoch wirkungsvolle und eindringliche Miniserie handelt.
  3. Claire Danes gefiel mir am besten in William Shakespeares Romeo + Julia von Regisseur Baz Luhrmann, da sie hier überzeugend agiert.
  4. Bücher zu verfilmen ist ja schon seit Jahren groß in Mode, aber welches Buch oder welche Buch-Reihe würdet ihr gerne als Serie adaptiert sehen? Ich bin schon lange für eine Serienadaption des Sagenkreises um den Trojanischen Krieg aus der Griechischen Mythologie im Stile und mit dem Budget von Rom oder Game Of Thrones. Aber auf mich hört ja keiner.
  5. Die meiner Meinung nach miesesten Spezialeffekte in einer ansonsten „hochwertigen“ Produktion finden sich in Gladiator.
  6. Das mexikanische Kino besteht für mich bisher aus dem Trio Alfonso Cuáron, Alejandro González Iñárritu und Guillermo del Toro.
  7. Mein zuletzt gesehener Film ist Prince Of Persia – Der Sand der Zeit und der war schwach und uninspiriert, weil hier wieder nur ein dummer Blödbuster fabriziert wurde, bei dem sich die Qualität des Drehbuchs gegenproportional zur Höhe des Budgets (150 bis 200 Millionen) verhält und leblose Schauspieler, hohle Charaktere sowie dämliche Orientklischees (Musik!) ihr Übriges tun. Da spielt man besser das alte Videospiel von 1989.

Media Monday #62

3. September 2012

Nachdem Nr. 61 bei mir zur verspäteten Urlaubsausgabe mutierte, so bin ich bei Nr. 62 des Media Monday, ins Leben gerufen vom Medien Journal Blog, wieder pünktlich mit dabei.

  1. Javier Bardem gefiel mir am besten in No Country For Old Men.
  2. Jim Sheridan hat mit —seine beste Regiearbeit abgelegt. Leider habe ich keinen Film von ihm gesehen.
  3. Pamela Anderson gefiel mir am besten in keiner ihrer Filme oder Serien, da sie alle nicht besonders gelungen sind.
  4. Ein Filmabend mit Freunden steht an. Zu welcher Art Film tendiert ihr? Ein brutale Schocker, eine leichte Komödie oder etwas gänzlich anderes? Bei den bisherigen Filmabenden mit Freunden gab es eigentlich immer etwas gänzlich anderes, wie z.B. Filme/Serien aus dem Genre Fantasy, Sci-Fi, Satire/Parodie usw.
  5. Im Fall von James Bond: Goldfinger und der Verfilmung gefiel mir der Film deutlich besser als die Buchvorlage, denn der Film ist logischer und flotter als der Roman, bei welchem mich vor allem das gefühlte 100 Seiten lange Golfspiel ermüdet hat.
  6. Die schlechteste Horrorfilm-Reihe, von der ich trotzdem mehrere Teile gesehen habe ist für mich — , da ich von keiner Horrorfilmreihe, geschweige denn von einer schlechten, mehrere Teile gesehen habe.
  7. Mein zuletzt gesehener Film ist Sherlock: Das große Spiel und der war insgesamt gelungen, wenn auch völlig konstruiert.

Media Monday #61

1. September 2012

Wegen urlaubsbedingter Abwesenheit verspätet sich der Media Monday Nr. 61 und wird in meinem Fall zum Media Weekend.

  1. Steve McQueen gefiel mir am besten in ???. Schwer zu sagen. Soweit ich mich entsinnen kann, habe ich kaum einen Film mit ihm gesehen.
  2. John Carpenter hat mit Dark Star seine beste Regiearbeit abgelegt, weil er mit dieser Low-Budget-Produktion nicht nur eine geniale Satire sondern auch eine parodistische Hommage an Kubricks Meisterwerk 2001: Odyssee im Weltraum inszeniert hat.
  3. Erika Eleniak gefiel mir am besten in .
  4. Einfach um den Versuch mal zu wagen: Welches Theaterstück/Musical o. ä. habt ihr zuletzt gesehen und wie hat es euch gefallen? Zuletzt sah ich Der Sturm von Shakespeare in einer sehr amüsanten, modernen Inszenierung.
  5. Das überflüssigste Klischee in TV-Serien: eine Liebesbeziehung beginnt immer mit Sex.
  6. Horror-Komödien kann sogar ich als Horrorfilm-Hasenfuß gelegentlich etwas abgewinnen. z.B. Frankenstein Junior von Mel Brooks.
  7. Mein zuletzt gesehene Serie ist Der Fahnder mit Klaus Wennemann in der Titelrolle und diese Serie ist trotz oder gerade wegen ihres Alters absolut kultig, weil sie realistisch und hochwertig produziert wurde.

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